5 Tipps um E-Zigaretten richtig dampfen

5 Tipps zum richtig Dampfen – so wird jeder Zug ein wahrer Genuss

Jeder Vaper kennt es, denn so gut wie jeder von uns hat dieses Problem schon einmal selbst gehabt. Die elektrische Zigarette beginnt zu siffen, weil sich ein Unterdruck zu bilden beginnt. Das Liquid wird regelrecht aus dem Depot gepresst und dadurch nicht nur schneller aufgebraucht, sondern kommt auch geschmacklich während dem Zug ganz anders an. Das Problem geht sogar noch weiter, sodass der inhalierte Dampf womöglich nicht nur anders als üblich, sondern richtiggehend verbrannt schmeckt. Die Folge ist: Die eZig muss vielleicht schon in absehbarer Zeit ersetzt werden, denn was hier passiert, ist im Grunde eine fehlerhafte Anwendung des Geräts. Und das sorgt dafür, dass selbst die langlebigsten Komponenten von einem Verdampfer schneller abgenutzt sind.

Was ist der Grund für eine solche Problematik? Da die Geräte mittlerweile so hoch entwickelt sind, dass selbst eine fehlerhafte Einstellung nicht zur frühzeitigen Abnutzung sorgen kann, ist es eine falsche Zugtechnik, die zur beschriebenen Problematik führt. Und obwohl es im Prinzip nicht schwer ist, eine e-Zigarette richtig zu dampfen, tun sich vor allem frühere Zigarettenraucher schwer damit, die richtige Zugtechnik zu erlernen.

Die perfekte e-Zigarette Zugtechnik erlernen – so geht‘s


Die e-Zigarette richtig zu dampfen  kann bereits innerhalb weniger Minuten erlernt werden. Es gibt allerdings verschiedene Herangehensweisen, um das zu bewerkstelligen. Da nur ein wenig Übung damit verbunden ist, wird auch kein eigenes Probegerät dazu gebraucht. Einfach den liebsten Vaper in die Hand nehmen und die nachfolgenden Tipps ausprobieren.

1. Immer mit der Ruhe

Im Gegensatz zu einer Tabakzigarette, bei der hastig und kurz gezogen wird, sollte an einer e-Zigarette viel gemächlicher und länger gezogen werden. Da das Liquid eine gewisse Zeit braucht, um vom Depot zur Heizwendel zu gelangen, braucht eine eZig einfach etwas mehr Zeit während dem Zug, um den Geschmack in vollem Ausmaß zu entfalten. Darum immer schön geduldig bleiben und sich auf das Aroma freuen. Es lohnt sich!

2. Vom Lungen- zum Backendampfen umsteigen

Wer sich anfangs tut, langsamer zu machen und den Zug zu genießen, hängt noch im Schema der früheren Tabakzigarette fest. Anstelle von Genuss ging es hier früher oft darum, seine Gelüste zu befriedigen. Damit ist Schluss, denn ein Verdampfer ist viel mehr als das. Die Anschaffung eines solchen bringt eine ganze Lebenseinstellung mit sich.

Ein wichtiger Trick, um den Zug genießen zu lernen, ist es, den Dampf zuerst in die Backe zu holen. Wer es nicht gewohnt ist, lange und ausgiebig zu inhalieren, wird beim Umstieg zunächst Schwierigkeiten bekommen. Also einfach wie bei einer Pfeife zunächst nur ganz leicht paffen und den Zug in die Backen dann immer tiefer werden lassen. Schon nach kurzer Zeit wird das perfekt gelingen!

3. Ersteinmal nicht direkt in die Lunge inhalieren

Dieses Thema ist so wichtig, dass es tatsächlich einen zweiten Punkt braucht. Da der Zug einer e-Zigarette gute zehn Sekunden lang dauern kann, darf er niemals direkt in die Lunge gehen. Daher ist es auch so wichtig, zunächst das Backendampfen zu lernen. Wer dies nämlich beherrscht, kann den Dampf nach Lust und Laune wieder in die Lunge inhalieren. Zuerst erfolgt der Zug in die Mundhöhle und wenn er beendet ist, wird inhaliert. Wer ein Fan vom Throathit ist, darf sich nun freuen. Denn der wird dadurch sogar gesteigert.

4. Vorglühen gibt’s auch bei der eZig

Bei der Umgewöhnung zum richtigen Zug hilft auch ein wenig Starthilfe, der vom Gerät stammt. Schon bevor das Mundstück die Lippen berührt, wird auf den Feuerknopf gedrückt. Dabei handelt es sich lediglich um einen zeitlichen Spielraum von zwei, drei Sekunden. Aber diese sind so wertvoll, dass dadurch nicht nur ein besseres Geschmackserlebnis entsteht, sondern auch gleich etwas mehr Dampf produziert wird.

5. Anfangs immer durch die Nase, nicht durch den Mund

Erst, wenn man schon etwas erfahrener und sicherer im Umgang mit der Vape ist, kann man dazu übergehen, den eingesogenen Dampf durch den Mund hinauszulassen. Bis dahin sollte er aber immer durch die Nase an die Außenwelt geführt werden. Das geht nicht nur überraschend einfacher, sondern ist auch ein wesentlicher Schritt dazu, um das gesamte Aroma zu spüren, da dadurch alle Sinne mit dieser Aufgabe betreut werden.

Und falls doch mal ein falscher Zug passiert

Gerade zu Beginn wird man zwischendurch immer wieder falsch am Mundstück des Verdampfers ziehen. Das ist fast unvermeidbar, da das schließlich mit monatelanger Gewohnheit einhergeht. Das alleine ist noch nicht Grund genug, dass das Gerät oder seine Komponenten direkt verschlissen werden. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die es dabei dann zu beachten gilt:

  • Das Liquid wirkt bei falschen Zügen austrocknend für die Schleimhäute. Aber keine Sorge, das macht sich schon durch einen trockenen Mund bemerkbar. Hier ist es wichtig, einfach mehr zu trinken, um für einen Flüssigkeitsausgleich zu sorgen.
  • Wer zu häufig und zu fest zieht, wird womöglich leichten bis mittelstarken Schwindel spüren. Ab diesem Zeitpunkt sollte das Gerät weggelegt und nicht konsumiert werden. Auch von einer Zigarette sollten dabei dann die Finger gelassen werden.
  • Befindet sich ein Liquid mit Nikotingehalt im Tank, kann eine leichte Überdosierung bei zu vielen und starken Zügen passieren. Die damit verbundenen Symptome treten nur kurzfristig auf: Übelkeit, Kopfschmerzen, ein deutlich hörbares Grummeln im Magen – auch hier sollte das Gerät einfach beiseitegelegt werden, bis eine Besserung eintritt. Frische Luft ist dabei dann übrigens die beste Medizin.
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