E-Zigaretten helfen beim Rauchstopp – Neue Facts!

Beliebte Argumente gegen uns Dampfern werden durch eine neue Grossstudie erschüttert

Ist die E-Zigarette der erster Schritt weg vom Tabak? Oder bewirkt doch eher das  Gegenteil – und sie nimmt  den Druck und die Motivation, aufzuhören?

Die Zahl der Nichtraucher steigt in Deutschland kontinuierlich, seitdem das Rauchverbot ausgeweitet wurde. Immer mehr Menschen möchten sich von der Sucht befreien und suchen Alternativen. Bei den meisten sorgt die Entwöhnung für einen hohen Stresspegel und sie werden leicht rückfällig. Die E-Zigarette scheint für viele Raucher eine sinnvolle Alternative zu sein, doch auch sie wird inzwischen von den Medien als gesundheitsschädlich dargestellt. Entspricht das jedoch den Tatsachen?

Wichtige Argumente gegen die Rauchverdampfer werden durch eine neue Grossstudie erschüttert. Forscher fordern eine Denkpause in der Tabak-Regulierung.

E-Zigarette eine Alternative?

Die rauchfreie Alternative E-Zigarette erlebte seit Einführung des Rauchverbots einen regelrechten Boom. Doch schon bald darauf folgten die ersten Negativschlagzeilen. Die Tabakindustrie ist mächtig und sogar einige Politiker setzen sich dafür ein, die E-Zigarette zu verbieten. Schließlich sind die Steuereinnahmen immens. Tatsächlich ist es aber unstrittig, dass die Dampfer gesünder sind als klassische Zigaretten. Die elektrische Zigarette imitiert den Rauch einer klassischen Zigarette mit Dampf. Der größte Unterschied zwischen der elektrischen Alternative und der klassischen Zigarette ist, dass bei erstgenannten keine Verbrennung von Tabak stattfindet. Das bringt einige gesundheitliche Vorteile mit sich.

Frischen und vielleicht den entscheidenden Wind in die Debatte bringen neue Zahlen und Daten, die das «British Medical Journal» heute neu veröffentlicht hat. «Diese Studie basiert auf dem bislang grössten repräsentativen Sample von E-Zigaretten-Konsumenten. Sie bietet einen strong case, dass die E-Zigarette in einer breiten Bevölkerung geholfen hat, das Rauchen zu reduzieren», teilt das BMJ mit.

Das Team um den Public-Health-Professor Shu-Hong Zhu von der University of California in San Diego nahm an US-Bevölkerungserhebungen der Jahre 2014 und 2015 teil und baute einige Zusatzfragen zum Tabakkonsum ein. 161’054 Menschen wurden erfasst; 22’500 dieser Personen waren Raucher; 2’100 gaben an, in den vergangenen 12 Monaten damit aufgehört zu haben. 38 Prozent der aktiven Raucher und 49 Prozent der Ex-Raucher hatten bereits E-Zigaretten probiert.

Fakten zu herkömmlichen Zigaretten und E-Zigaretten

E-Zigaretten werden in Deutschland als Genussmittel eingestuft und das enthaltene Liquid besteht zu 97 % aus Propylenglycol. Dieser Stoff ist auch in Lebensmitteln als E1520 enthalten und kommt beispielsweise in Zahnpasta oder Kaugummi vor. Der Dampf wird von Propylenglycol erzeugt und ebenfalls in geringen Mengen enthalten sind Glycerin, Wasser, Benzylalkohol und künstliche Lebensmittelaromen für die Geschmacksrichtungen.

Nikotin ist der einzige Stoff, der im Liquid enthalten und nicht als Lebensmittel zugelassen ist. Verbraucher können selbst entscheiden, ob sie ausschließlich nikotinfreie Liquid verwenden oder nikotinhaltige. Trotz aller Vorteile sind E-Zigaretten nicht für Schwangere oder Stillende, Jugendliche unter 18 Jahren oder Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet. Nach aktuellen Studien geht von dem Konsum von nikotinfreien Liquid keine relevante Gefahr für die Gesundheit aus.

Hochgerechnet: Ganze 350’000 Raucher weniger in 2 Jahren!

Die Befragung zeigte dann, dass E-Zigarettenraucher mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit einen Versuch starteten, mit dem Tabak Schluss zu machen: Das Verhältnis lag bei 65 zu 40 Prozent. Und bei denen, die es versuchten, war die Erfolgsquote grösser: 8,2 Prozent der E-Zigarettenraucher schafften es, in den drei Monaten vor der Befragung vom Tabak wegzukommen. Bei den Papierzigaretten-Raucher war die Quote mit 4,8 Prozent gut halb so hoch.

Wie die Forscher aus Kalifornien berechneten, würde dieser Unterschied bei erfolgreichen Ausstiegen bedeuten, dass in den erfassten Jahren 2014 und 2015 rund 350’000 Menschen in Amerika zusätzlich dem Tabakqualm abgeschwört haben.

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