Einsteiger-Tipps für Anfänger

Aller Anfang ist schwer! Gib dem Dampfen ein Chance -  Du wirst es nicht bereuen!

Grundsätzlich kann jeder davon ausgehen, dass der Vorgang des Verdampfens in Bezug auf die E-Zigarette komplizierter ist, als die Funktion beim herkömmlichen Glimmstängel mit dem Rauch. Alle Raucher, die auf die gesündere Variante mit der E-Zigarette umsteigen wollen, können sich sofort nach Einsteigergeräten umsehen.

Keinen Stress beim Umstieg haben

Die Faustregel besagt, dass beim Umstieg auf die elektrische Zigarette kein Stress entstehen soll. Es kann ein bisschen dauern, bis man sich an den Dampf gewöhnt, denn Rauchen ist etwas anderes. Psychischer Druck hat hier nichts verloren, wenn der Umstieg funktionieren soll. Je entspannter an die Sache herangegangen wird, umso höher stehen die Chancen auf Erfolg. Am besten wird gleich am Anfang ein Liquid ausgewählt, das einen relativ hohen Nikotingehalt aufweist. Zwischendurch darf während des Umstiegs natürlich immer wieder auf die normale Zigarette umgestiegen werden. Wer mag, kann dazwischen auch zu einer Pyro greifen, denn das muss noch lange nicht bedeuten, dass man ein starker Raucher ist. Im Endeffekt kann aber jeder davon ausgehen, dass die E-Zigarette besser schmeckt, zudem überzeugt das Argument der vielfältigen Aromen bei der E-Zigarette maßgeblich. Am Anfang ist es eine gute Idee, nicht nur den reinen Tabakgeschmack einzufüllen, denn als Alternative machen auch fruchtige Geschmäcker in der elektrischen Zigarette Sinn.

Anschaffungskosten der E-Zigarette

Die Anschaffungskosten von einer elektrischen Zigarette können unterschiedlich ausfallen. Je nachdem, liegen diese zwischen 20 und 100 Euro. questionmark-308636_640-150x150Zudem muss der Konsument noch an die Verschleißteile, wie zum Beispiel Akku, Verdampfer und Verdampferkopf denken, auch ein Liquid kostet in der Anschaffung Geld. Die gesamten Betriebskosten der elektrischen Zigarette lassen sich aber durch einen sorgsamen Umgang und durch die richtige Pflege, beziehungsweise Reinigung schnell senken. Es kommt auch darauf an, zu welchem Preis das Liquid eingekauft wird. Damit das Dampferlebnis aber tatsächlich befriedigend ist, sollten eigentlich nur die E-Zigaretten ab einem Wert von 25 Euro verwendet werden, ansonsten macht das Dampfen höchstwahrscheinlich keinen Spaß.

Wenn der Akku von der elektrischen Zigarette täglich aufgeladen werden muss, ist es ca. nach einem Jahr notwendig, diesen auszutauschen. Je öfter der Akku aufgeladen wird, umso mehr verkürzt sich dessen Lebensdauer. Ein Verdampferkopf kostet im gesamten Set mit fünf Stück ca. 13 Euro. Die Kosten lassen sich aber durch die Reinigung erheblich senken. Für einen Akku werden einmal im Jahr ca. 35 Euro fällig. Im Vergleich zur normalen Tabakzigarette sind zwar die einmaligen Anschaffungskosten für die elektrische Zigarette höher, im Jahr hochgerechnet kommt das Dampfen aber viel günstiger, als das Rauchen.

Stiftung Warentest testet E-Zigaretten

Angeblich sollte die E-Zigarette weniger gesundheitsgefährdend sein, als der normale Glimmstängel. Die Stiftung Warentest bezieht sich allerdings auf den Fakt, dass es noch keine Langzeitstudien zum Konsum des Nikotins per elektrische Zigarette gibt. Deshalb können noch keine definitiven gesundheitlichen Auswirkungen genannt werden. Durch das Dampfen können eine trockene Kehle und ein trockener Mund entstehen und es gibt noch keine Informationen darüber, wie der menschliche Körper auf das inhalierte Propylenglykol reagiert, dasselbe gilt für die enthaltenen Aromastoffe.

Es ist auch nicht bekannt, wie sich die unterschiedlichen Aromen und Zusätze auf die Atemwege auf Dauer auswirken. Ab dem Jahr 2016 müssen sämtliche Inhalte von nikotinhaltigen elektrischen Inhalationsprodukten angegeben werden. Die Konzentration in Bezug auf das Nikotin darf 20 mg/Milliliter nicht mehr überschreiten. Seitens erster klinische Studien gibt es zwar viel versprechende Hinweise, dass die elektrische Zigarette beim Abgewöhnen des Nikotinkonsums behilflich sein kann, es gibt aber dazu auch noch keinen ausreichenden Nachweis. Im Moment gibt es noch keine definitiven Regelungen dafür, ob elektrische Inhalationsprodukte in öffentlichen Einrichtungen, bzw. am Arbeitsplatz, in Schulen oder in Gaststätten normal benutzt werden dürfen, wenn das normale Rauchen von herkömmlichen Zigaretten gesetzlich verboten ist. Im Moment werden seitens des Krebsforschungszentrums in Heidelberg noch Regelungen in Bezug auf den Gebrauch der elektrischen Zigarette gefordert. Aktuell gibt es noch kein Abgabeverbot an Jugendliche.

Den Kokelgeschmack vermeiden

Es kann sein, dass bei der elektrischen Zigarette ein etwas verbrannter, dezent kokeliger Geschmack entsteht. Das passiert nur dann, wenn es zu einem Nachflussproblem kommt. Kommt nicht genug Liquid zum Heizwendel, entsteht in der Folge dieser unangenehme Geschmack. Am besten überprüft man, ob eventuell falsch gezogen wird. Bei der elektrischen Zigarette wird mit weniger Kraft und viel langsamer gezogen, als bei der normalen Tabakzigarette. Dadurch stabilisiert sich der Nachfluss.Wenn gerade ein neuer Verdampfer eingefügt wurde, benötigt dieser etwas Zeit, damit er sich mit dem Liquid vollsaugen kann. Die Zeitspanne beträgt ca. 10 Minuten, erst dann darf angesaugt werden. Damit der Fluss des Liquides verbessert wird, sollte man nachsehen, ob der Tank richtig aufsetzt ist, alternativ kann man ihn immer wieder aufstecken, bis es passt. Wenn der unangenehme Geschmack sich erst nach längerer Zeit einstellt, kann dies daran liegen, dass sich in der Verdampferspule Liquid festgebrannt hat.

Die Wirkung der elektrischen Zigarette

Eine E-Zigarette wirkt nicht so, wie eine Tabakzigarette, denn die Wirkung vom Nikotin tritt erst später ein. In der elektrischen Zigarette ist gebundenes Nikotin enthalten. Der Körper braucht etwas länger, um dieses aufzunehmen. Deshalb ist die Wirkung bei der elektrischen Zigarette etwas verzögert. Gleichzeitig lässt aber auch das Suchtpotenzial nach.

Die richtige Nikotinstärke wählen

Wenn vom Rauchen auf das Dampfen umgestiegen werden sollte, muss die richtige Nikotinstärke gewählt werden. Ansonsten besteht sofort ein riesiges Verlangen nach der normalen Tabakzigarette. Auf keinen Fall sollte der Nikotingehalt zu niedrig ausgesucht werden. War man vorher ein relativ starker Raucher, sollte mit 18-24 mg pro Milliliter  begonnen werden. Der Grad des Nikotingehaltes in der elektrischen Zigarette kann nach und nach minimiert werden, wenn der Umstieg funktioniert hat. Ein weiteres Kriterium, auf welches zu achten ist, ist der Akku beim entsprechenden Modell für die elektrische Zigarette. Je stärker der Akku, desto besser.

Welche ist die beste elektrische Zigarette?

Bei der Frage “ Welche ist die beste E-Zigarette „, wird oftmals diskutiert, da sich die Meinungen zu diesem Thema unterscheiden. Meistens sind Ausgangspunkt, Erfahrung und die Erwartung zu unterschiedlich um sich auf ein bestimmtes Modell zu einigen. Beispielweise wird ein Gelegenheitraucher mit einem Modell das für einen starken Raucher entwickelt wurde, nicht glücklich – ebenso umgekehrt. Oftmals greifen starke Raucher auch zu einem Akkuträger, welcher eine höhere Leistung im Vergleich zu einem Standartakku hat.

Gerade bei Anfängern wurde oft beobachtet, dass Sie nach dem Aussehen entscheiden. In den meisten Fällen greifen Sie eher zu Modellen die der Tabakzigarette ähneln. Für einen erfahrenen Dampfer steht der Genuss und die Leistung im Vordergrund. Beim Kauf der richtigen E-Zigarette sollte man die genannten Anhaltspunkte beachten.

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