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Anfängerguide E-Zigarette

Nikotinkaugummis und –Pflaster bewirken weder einen Nikotinentzug, noch befriedigen sie psychisch.

 

1. Motivation sammeln und Vorurteile überwinden:

Welche Vorteile bietet mir der Umstieg von rauchen zu dampfen?

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt, ist die Kostenersparnis. Die Anschaffung eines Startersets rentiert sich insbesondere bei starken Rauchern schnell.

Eine Beispielrechnung, haben wir im Blogbeitrag „Rauchen vs Dampfen“ angestellt. Die tatsächliche persönliche Ersparnis im ersten Jahr, lässt sich schnell in einem Online Vergleichsrechner herausfinden, beträgt aber schnell mehrere tausend Euro. Meist sinken die Kosten im zweiten Jahr noch, da Starterset und Akkus nicht erneut angeschafft werden müssen. Auch trauen sich erfahrenere Dampfer mit der Zeit häufig zu, ihre Liquids selbst zu mischen oder Verdampferköpfe selbst zu wickeln. Die Ausgaben sinken dabei von jeweils ca. 3€ plus Versand, auf 60Cent. Anleitungen dazu, finden sich ebenfalls im e-zigy Wissenswert-Bereich.

Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden, gehören ebenfalls zu den Gründen, die von fast jedem Umsteiger genannt werden. „Der Weg zur Hölle ist gut geteert“: Bei jedem Verbrennungsprozess, sei es Laub im Garten oder Brot im Toaster, entstehen Stoffe, deren krebserregende Wirkung bewiesen ist. Über 4000 chemische Verbindungen, zahlreiche davon karzinogen oder anderweitig schädlich, sind es bei der Verbrennung einer Zigarette, darunter etwa Teer, Blausäure, Quecksilber und Ammoniak, um nur wenige zu nennen. Sie lagern sich nachweislich und dauerhaft im Körper an. Zudem wird Sauerstoff im gesamten in allen Organen und den Muskeln verdrängt, und durch Kohlenmonoxid ersetzt. Jede Zigarette ist dabei eine kleine Rauchvergiftung, deren Nebenwirkungen man bereits als normal betrachtet. Mit der Zeit macht sich das Absterben des unterversorgten Gewebes durch taube Fingerspitzen, Raucherbein oder verminderten Geruchs- und Geschmackssinn bemerkbar. Mehr als 300 Gene werden zudem nachhaltig verändert. Bei Kinderwunsch, sollten daher beide Partner vor der Empfängnis bereits eine Zeit lang rauchfrei sein und idealerweise bleiben, da insbesondere Rauchen während der Schwangerschaft und Passivrauchen, aber auch der in Kleidung anhaftende Feinstaub starke gesundheitliche Gefahren für das Kind bedeuten kann.

Dampf ist nicht Rauch! E-Liquid besteht aus drei streng kontrollierten Zutaten, die in Deutschland schon lange zugelassen und weit verbreitet in Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetik sind: Propylenglykol, Pflanzliches Glyzerin, optional Nikotin und Lebensmittelaroma. Die exakte Kombination, nur ohne Geschmack und Nikotin, wird seit den 70er Jahren als Disconebel verwendet. Bei den Aromen, können Sie im e-zigy Shop gezielt Liquids mit natürlichen Aromen suchen. Alle Liquids sind dabei in verschiedenen Nikotinstärken erhältlich und auch mit Tabakgeschmack. Die Sucht wird beim Dampfen rituell und optisch, sowie durch Nikotinflash, Lungendruck und ein leichtes Kratzen im Hals auf allen körperlichen und psychischen Ebenen erfüllt. Vertiefende Informationen zum Liquid für E-Zigaretten, lassen sich auch im Shop nachlesen.

Auch die Akkus und andere Bestandteile der E-Zigarette unterliegen strengen Auflagen und Kontrollen.

2. Analyse: Was brauche ich?

Für Anfänger empfehlen wir grundsätzlich Komplettsets. Egal was dein „Freund der auch dampft“ dir empfiehlt. Warum aber:

  • Das Rauch- oder Dampfverhalten und die individuellen Vorlieben können bei verschiedenen Personen weit auseinandergehen.
  • Nach dem „Mengenrabatt“ Prinzip, sind Komplettsets meist günstiger als der Einzelkauf der Hardware Bestandteile.
  • Insbesondere Verdampfer sind dabei sehr auf eine bestimmte Art zu dampfen ausgerichtet und möglicherweise die falschen für dich.
  • Nicht jeder Akkuträger ist mit jedem Verdampfer kompatibel. Im schlimmsten Fall, könnte eine falsche Kombination deutliche Schädigungen des Lithium-Ionen Akkus und seiner unmittelbaren Umgebung nach sich ziehen.
  • Da Verdampfer sehr unterschiedlich aufgebaut sein können und auch Akkuträger keinesfalls einheitlich in ihren Funktionen und Features sind, kommt es auch bei belesenen Anfängern häufig vor, dass Teile vergessen werden. Frustriert und unwillig erneut zu bestellen, wird das „Projekt Dampfen“ so teils schnell wieder aufgegeben.
  • Ein weiterer Punkt, warum das Dampfen schnell wieder aufgegeben wird, ist eine zu komplizierte Bedienung. Ungefähr die Hälfte der e-zigy Komplettsets sind daher AIOs: All in One Geräte oder Akkuträger mit simpler 1-Knopf-Bedienung. Einfach nur einschalten und losdampfen. Da auf ein Display und extreme Wattleistungen verzichtet wird, halten Akku und Liquid häufig länger, so dass sie insbesondere in der Anfangsphase wenig Aufwand bereiten.
  • Viele Sets enthalten bereits mehrere Verdampferköpfe sehr unterschiedlicher Art, so dass Anfänger kostengünstig versuchen können, ob sie langfristig lieber Subohm- oder Backendampfen möchten.
  • Insbesondere, wenn man sich eine E-Zigarette als Weihnachtsgeschenk wünschen möchte, ist es einfacher ein Produkt zu zeigen auch wirklich zu erhalten, als eine Hand voll.

Weitere Hilfe bieten wir auch im Infobereich unter unseren angebotenen im Blogbeitrag „Welcher Dampfertyp bin ich?“.

 

3. Der Start: Wie genaue dampfe ich nun?

Für Umsteiger empfehlen wir ein Liquid mit mittlerem bis hohem Nikotingehalt, um nicht aus rein physischem Entzug schnell wieder aufzugeben. Bewährt haben sich ein Nikotingehalt von 9mg, oder aber der Kauf eines nikotinfreien und eines 18mg-Liquids,  um sich Schritt für Schritt an die persönliche Idealdosierung heranzutasten. Auch ein Liquid mit Tabakgeschmack kann das Ausmaß der Veränderung gering halten. Wer einen Rauchstopp üblicherweise mit Naschen kompensiert, kann aber auch ein süßes Liquid wählen oder hinzumischen. Dies gilt auch für Raucher von Mentholzigaretten – alle Liquids sind untereinander unkompliziert mischbar.

E-Zigaretten lassen sich über eine 5-Klick-Automatik anschalten, also über fünfmaliges Drücken des Powerbuttons schnell hintereinander. Der Drip Tip wird an die Lippen angesetzt, der Powerbutton gedrückt gehalten und, im Gegensatz zum Rauchen, langsam und gleichmäßig inhaliert. Nur so kann die Heizwendel ausreichend Liquid zu Dampf umsetzen, ohne durchzubrennen oder heißes Liquid aus dem Mundstück zu spucken.Ob man dabei direkt auf Lunge ziehen möchte oder den Dampf erst im Mund sammelt, ist Geschmackssache. Idealerweise, wird der Powerbutton kurz vor Ende losgelassen und der restliche Dampf sanft eingesogen. Durch diese Technik, bildet sich kein Kondenswasser im Mundstück. Wer das heftige ziehen kaum sein lassen kann, sollte auf einen Verdampfer mit Zugwiderstandskontrolle (AFC) zurückgreifen.

Ein Zug sollte etwa fünf bis acht Sekunden dauern. Zu langes ziehen könnte zu Überhitzung und somit schlechterem Geschmack führen. Viele Akkuträger, verfügen hier über ein Cut Off nach ca 10-15 Sekunden Zugdauer. Wer unsicher ist, kann beim Kauf auf diese Funktion achten.

Zu Beginn reichen meist 2-5 Züge hintereinander, dafür dampft man öfter, da dies auch in Innenräumen häufiger toleriert wird und das Nikotin langsamer und schwächer vom Körper aufgenommen wird. Einige Akkuträger bieten mit einem Puff Counter die Funktion, die getätigten Züge zu zählen, oder gar ein tägliches Höchstlimit festzulegen (Smoktech Alien). Die Lynden Air, geht sogar einen Schritt weiter und gibt ein kurzes, leichtes Vibrieren nach 12 Zügen, um das Ende einer Zigarettenlänge zu signalisieren.

Einigen ehemaligen Rauchern hilft es, nicht von einen Tag auf den anderen komplett umzusteigen, sondern zunächst nur einzelne Zigaretten durch dampfen zu ersetzen. Spätestens wenn der Geschmackssinn nach zwei bis drei Wochen verstärkt zurückkehrt, und erste Probleme überwunden sind, setzt sich der Substitutionsprozess von allein fort.

Auch nach einer kompletten Umstellung ist eine Zigarette, oft wenn man etwas getrunken hat, kein Versagen und kein Grund wieder aufzugeben!

4. Fehlerbehebung und Weiterentwicklung: Entdecken was du möchtest und was nicht.

Wir haben die häufigsten Gründe, warum das Dampfen nach einiger Zeit doch aufgegeben wird, analysiert:

„Vom Dampfen bekam ich Husten und Halsschmerzen“
Die Inhalation der Mengen feuchten, warmen Dampfes ist ungewohnt. Wie schon beim Rauchen, hört das akute husten nach kurzer Zeit auf. Zudem reinigen sich die Bronchien von Ablagerungen, die abgehustet werden. Auch werden klassischen Tabakprodukten Stoffe zugesetzt, welche die Atemwege betäuben. Dies wurde bereits in kleinen Schritten verboten und findet sich in E-Liquids natürlich nicht.  In einigen Fällen, lohnt es sich mit anderen Einstellungen oder Liquidzusammensetzungen zu experimentieren.

„Am Anfang war das ja nett, aber irgendwie kommt nicht mehr wirklich Dampf raus“
Die Verdampferköpfe in Startersets sind Verbrauchsartikel. Nach einiger Zeit, glüht der Draht der Heizspule durch, die Watte ist verschmort oder es haben sich Ablagerungen gebildet. Insofern bei vollem Akku eine nachlassende Dampfbildung bemerkt wird, sollte der Atomizer ausgetauscht werden.

„Schmeckte irgendwie eklig“
Ein etwas unspezifisches Problem. Gefällt der Geschmack von Anfang an nicht, könnte man andere Liquids testen. Schmeckt es angebrannt, wurde eventuell wurde mit zu hoher Leistung oder Temperatur gedampft, oder der Verdampferkopf muss erneuert werden.

„Das wirkt mir viel zu kompliziert“
Um diesem Problem direkt vorzubeugen, lohnt sich wie dargestellt die Anschaffung eines möglichst simpel zu bedienenden Komplettsets. Die Akkuladung erfolgt exakt wie bei Smartphones, über ein Micro USB Kabel am PC oder einem Netzstecker. Der Refill des Tanks, erfolgt bei vielen Verdampfern von oben – Top Cap ab, Liquid rein. Simultan dazu, ist der Austausch der Verdampferköpfe.

„Es befriedigt mich einfach nicht“
Bevor man mit dieser Erklärung aufgibt, lohnt es sich zunächst ein Liquid mit höherem Nikotingehalt oder anderer Zusammensetzung zu wählen, oder mit mehr Leistung zu dampfen.

„Ich bin scheinbar allergisch und habe Entzündungen im Mund und Verdauungsprobleme“
Entzugserscheinungen, aber vor allem auch Entgiftungsreaktionen, treten nach einem Rauchstopp immer auf, ganz gleich ob man anschließend dampft oder nicht. Dazu zählt auch eine Überreaktion der Schleimhäute, insbesondere durch die sich verbessernde Durchblutung. Dies ist häufig eine Sache weniger Tage oder Wochen.

 

Durchhalten lohnt sich! Zur Motivation, hier einige unabhängige Erfahrungsberichte ehemaliger Raucher.

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