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Grundwissen E-Zigaretten Liquids

Das Liquid ist am Ende der eigentliche Dampf, der Geschmack und der Nikotinflash der E-Zigarette. Es wird nicht verbrannt, so dass viele typische Schadstoffe nicht entstehen, sondern zu einem Aerosol verdampft. Im ausgeatmeten Nebel, lassen sich keine Werte jenseits der normalen Ausatemluft messen, so dass es kein „Passivdampfen“ im eigentlichen Sinne gibt. Zudem hat selbst dichter Dampf eine deutlich kürzere Halbwertzeit als Zigarettenrauch in der Luft, und verfärbt weder Wände und Vorhänge, noch Zähne und Finger.

Es besteht in den meisten Fällen, neben Aroma, aus Propylenglykol und pflanzlichem Glyzerin. Beide Stoffe sind farblos und verfügen über keinen nennenswerten Eigengeschmack oder -Geruch. Beide finden bereits seit Jahrzehnten in Lebensmitteln, Arzneimitteln, Kosmetika und klassischen Tabakprodukten Anwendung, meist als Feuchthaltemittel.

Propylenglykol, in Produktbeschreibungen meist kurz als PG gekennzeichnet, verlängert die Haltbarkeit des Liquids, sorgt für das von Rauchern oft vermisste leichte Kratzen im Hals und ist der maßgebliche Geschmacksträger des Liquids. Mehr Propylenglykol, bedeutet also häufig einen intensiveren Geschmack. Dies lässt sich jedoch auch durch die Zugabe von mehr Aromen oder die Verwendung eines Tröpfchenverdampfers ausgleichen, so dass es auch Liquids ohne Propylenglykolanteil gibt.

Insbesondere das Propylenglykol ist es, welches vielen Um- und Einsteigern in den ersten Tagen Probleme wie Halsschmerzen bereitet. Dies ist in fast allen Fällen ein vorübergehendes Problem, welches durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr behoben wird.

Allen Skeptikern lässt sich darlegen, dass E-Liquids (je nach verwendetem Aroma) nur 1-5% der Schädlichkeit von Zigaretten aufweisen

Als Gegenspieler sorgt das Glyzerin für eine stärkere, aber auch dichtere Dampfproduktion. Wird dem Liquid kein Wasser hinzugemischt, wird es durch den hohen Glyzerinanteil sehr zähflüssig. Einige Verdampfer sind speziell hierfür konzipiert, und sorgen dank vergrößerter Liquid Öffnungen dafür, dass der Nachfluss nicht abreißt und es zu einem Trockenbrennen der Watte kommt. Um auch andere Liquids aufnehmen zu können ohne geflutet zu werden, verfügen einige Clearomizer über eine Juice- oder auch Valve Control, durch die der Nachfluss individuell zu regulieren ist.

Auch Liquids ohne Glyzerin sind möglich, die Dampfproduktion kann dann durch höhere Wattzahlen stimuliert werden.

Selbst das Vapen einer reinen Base, ohne zusätzliche Aromen ist denkbar und wird von einigen Dampfern praktiziert um die Empfindlichkeit des Geschmackssinns wieder zu schärfen. Ansonsten sind die verwendeten Aromen oft nicht speziell zum Dampfen entwickelt worden, sondern bereits als Lebensmittelaroma etabliert. Um das Aroma nicht zu verfälschen, sind moderne Verdampfertanks aus geschmacksneutralem und besonders temperaturbeständigen Glas.

Grundsätzlich sollte sich jedoch für jeden neuen und eingesessenen Dampfer ein Aroma finden, welches begeistert. Neben unterschiedlichsten klassischen Tabakaromen, sind besonders fruchtige Liquids auf dem Vormarsch, aber auch Geschmacksrichtungen die an Kuchen erinnern und wilde Mischungen dazwischen.

Farbstoffe, werden seit längerer Zeit fast gar nicht mehr zugesetzt, da sie eine unnötige Belastung des Körpers darstellen. Wer es für ein intensives Geschmackserlebnis bunt möchte, kann jedoch auf den Einsatz eines farbig beleuchtbaren Tanks zurückgreifen.

Geschmack, Dampfmenge und Throat Hit werden zudem von dem verwendeten Setup und den gewählten Einstellungen maßgeblich beeinflusst. Insbesondere bei Geschmacksmischungen, lassen sich mit unterschiedlichen E-Zigaretten ganz verschiedene Nuancen wahrnehmen.

Ebenso meist, jedoch nicht zwingend, enthalten ist Nikotin. Liquids mit hohem Glycerinanteil kommen dabei mit deutlich weniger Nikotin aus, da die dichten Wolken in der Lage sind, in kurzer Zeit deutlich mehr davon in die Lunge und den Organismus zu tragen.

Welche Nikotinstärke benötige ich?

Ehemalige Raucher beginnen oft mit einem besonders stark nikotinhaltigen Liquid – seit TPD2, der Tabakproduktverordnung von 2016 zur Sicherheit von E-Zigaretten und Liquids, ist die Obergrenze bei 20mg Nikotin pro ml Verdampferflüssigkeit. Auch sind seitdem Warnhinweise und kleinere, kindersichere Verpackungsgrößen vorgeschrieben.

Zwar gibt es ungefähre Empfehlungen – 20mg für Kettenraucher, 18mg bei einem ehemaligen Verbrauch von ca. einer Schachtel täglich, 12mg bei einer halben bis dreiviertel Schachtel, 6mg bei einer halben Schachtel und weniger. Dies betrifft jedoch eher das Dampfen mit ungeregelten Akkus. Bei starken Box Mods, ist die Menge an vernebeltem Liquid die man innerhalb eines kurzen Zeitraums einatmet derart hoch, dass 3-6mg ausreichen, um eine Überdosierung zu vermeiden. Schließlich ist es bei all den leckeren Sorten auch Sinn der Sache, eine Weile genießen zu können, statt nur einer Sucht nachzugeben.

Die meisten Verdampfer tasten sich mit der Zeit, auch ohne den Willen das Rauchen aufzugeben, Stück für Stück nach unten. Dies ist keine merkliche Umstellung, da meisten Liquid Produkte in verschiedenen Stärken zur Verfügung stehen.

Viele Dampfer finden über diesen Weg, das stückweise heruntermischen des Liquids, Gefallen am eigenen Mischen von Liquid. Was wissenschaftlich klingt, ist in der Realität ein erprobtes Kochrezept. Die Basis kauft man bereits mit dem gewünschten Verhältnis von Propylenglykol zu Glyzerin, und dem benötigten Nikotinanteil. Um individuelle Ergebnisse zu erhalten, lassen sich auch die Basen untereinander nach simplen Dreisatz mischen. Anschließend werden, zunächst auf kleine Abfüllmengen beschränkt, die gewünschten Aromen untergerührt. Anschließend „reift“ das Liquid. Die empfohlene Dosierung und Reifezeit, ist auf vielen Aromafläschchen bereits angegeben. Ist dies nicht der Fall, finden sich online oder in einem App-Store kostenfreie Rechner für Liquidmischer.

Die Vorteile des selbstgemischten Liquids sind natürlich der 100% individuelle Geschmack und die enorme Kostenersparnis. Wie in unserem Blogartikel „Fertige E-Liquid kaufen oder Selbstmischen“ vorgerechnet, spart man bei einem ehemaligen Zigarettenkonsum von einer Schachtel täglich gute 75% seiner jährlichen Kosten.

Die Preisdifferenz beruht neben der Gewinnabsicht des Herstellers, unter anderem auf den strengen europäischen Auflagen, nach welcher für alle produzierten Liquids noch einmal teure Zertifizierungskosten anfallen.

Auch abseits dieser Vorteile, ist das Mischen von Liquid für viele Dampfer Teil ihrer Philosophie und ein geliebtes Hobby.

Um Fehlschläge und Fehlinvestitionen dabei zu vermeiden, ist es hilfreich, bereits zu wissen welche Liquids von welchem Hersteller einem besonders gut schmecken. Zu einigen Liquids gibt es parallel die exakte Aromenkomposition auch einzeln zu bestellen.

Fehlmischungen, lassen sich zu einem gewissen Grad natürlich nachkorrigieren, da jede Mischung jedoch erst nach einem gewissen Reifeprozess ihren vollen Geschmack entfaltet, nimmt diese Versuchsphase sehr viel Zeit in Anspruch.

 

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Grundwissen E-Zigaretten Liquids

Das Liquid ist am Ende der eigentliche Dampf, der Geschmack und der Nikotinflash der E-Zigarette. Es wird nicht verbrannt, so dass viele typische Schadstoffe nicht entstehen, sondern zu einem Aerosol verdampft. Im ausgeatmeten Nebel, lassen sich keine Werte jenseits der normalen Ausatemluft messen, so dass es kein „Passivdampfen“ im eigentlichen Sinne gibt. Zudem hat selbst dichter Dampf eine deutlich kürzere Halbwertzeit als Zigarettenrauch in der Luft, und verfärbt weder Wände und Vorhänge, noch Zähne und Finger.

Es besteht in den meisten Fällen, neben Aroma, aus Propylenglykol und pflanzlichem Glyzerin. Beide Stoffe sind farblos und verfügen über keinen nennenswerten Eigengeschmack oder -Geruch. Beide finden bereits seit Jahrzehnten in Lebensmitteln, Arzneimitteln, Kosmetika und klassischen Tabakprodukten Anwendung, meist als Feuchthaltemittel.

Propylenglykol, in Produktbeschreibungen meist kurz als PG gekennzeichnet, verlängert die Haltbarkeit des Liquids, sorgt für das von Rauchern oft vermisste leichte Kratzen im Hals und ist der maßgebliche Geschmacksträger des Liquids. Mehr Propylenglykol, bedeutet also häufig einen intensiveren Geschmack. Dies lässt sich jedoch auch durch die Zugabe von mehr Aromen oder die Verwendung eines Tröpfchenverdampfers ausgleichen, so dass es auch Liquids ohne Propylenglykolanteil gibt.

Insbesondere das Propylenglykol ist es, welches vielen Um- und Einsteigern in den ersten Tagen Probleme wie Halsschmerzen bereitet. Dies ist in fast allen Fällen ein vorübergehendes Problem, welches durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr behoben wird.

Allen Skeptikern lässt sich darlegen, dass E-Liquids (je nach verwendetem Aroma) nur 1-5% der Schädlichkeit von Zigaretten aufweisen

Als Gegenspieler sorgt das Glyzerin für eine stärkere, aber auch dichtere Dampfproduktion. Wird dem Liquid kein Wasser hinzugemischt, wird es durch den hohen Glyzerinanteil sehr zähflüssig. Einige Verdampfer sind speziell hierfür konzipiert, und sorgen dank vergrößerter Liquid Öffnungen dafür, dass der Nachfluss nicht abreißt und es zu einem Trockenbrennen der Watte kommt. Um auch andere Liquids aufnehmen zu können ohne geflutet zu werden, verfügen einige Clearomizer über eine Juice- oder auch Valve Control, durch die der Nachfluss individuell zu regulieren ist.

Auch Liquids ohne Glyzerin sind möglich, die Dampfproduktion kann dann durch höhere Wattzahlen stimuliert werden.

Selbst das Vapen einer reinen Base, ohne zusätzliche Aromen ist denkbar und wird von einigen Dampfern praktiziert um die Empfindlichkeit des Geschmackssinns wieder zu schärfen. Ansonsten sind die verwendeten Aromen oft nicht speziell zum Dampfen entwickelt worden, sondern bereits als Lebensmittelaroma etabliert. Um das Aroma nicht zu verfälschen, sind moderne Verdampfertanks aus geschmacksneutralem und besonders temperaturbeständigen Glas.

Grundsätzlich sollte sich jedoch für jeden neuen und eingesessenen Dampfer ein Aroma finden, welches begeistert. Neben unterschiedlichsten klassischen Tabakaromen, sind besonders fruchtige Liquids auf dem Vormarsch, aber auch Geschmacksrichtungen die an Kuchen erinnern und wilde Mischungen dazwischen.

Farbstoffe, werden seit längerer Zeit fast gar nicht mehr zugesetzt, da sie eine unnötige Belastung des Körpers darstellen. Wer es für ein intensives Geschmackserlebnis bunt möchte, kann jedoch auf den Einsatz eines farbig beleuchtbaren Tanks zurückgreifen.

Geschmack, Dampfmenge und Throat Hit werden zudem von dem verwendeten Setup und den gewählten Einstellungen maßgeblich beeinflusst. Insbesondere bei Geschmacksmischungen, lassen sich mit unterschiedlichen E-Zigaretten ganz verschiedene Nuancen wahrnehmen.

Ebenso meist, jedoch nicht zwingend, enthalten ist Nikotin. Liquids mit hohem Glycerinanteil kommen dabei mit deutlich weniger Nikotin aus, da die dichten Wolken in der Lage sind, in kurzer Zeit deutlich mehr davon in die Lunge und den Organismus zu tragen.

Welche Nikotinstärke benötige ich?

Ehemalige Raucher beginnen oft mit einem besonders stark nikotinhaltigen Liquid – seit TPD2, der Tabakproduktverordnung von 2016 zur Sicherheit von E-Zigaretten und Liquids, ist die Obergrenze bei 20mg Nikotin pro ml Verdampferflüssigkeit. Auch sind seitdem Warnhinweise und kleinere, kindersichere Verpackungsgrößen vorgeschrieben.

Zwar gibt es ungefähre Empfehlungen – 20mg für Kettenraucher, 18mg bei einem ehemaligen Verbrauch von ca. einer Schachtel täglich, 12mg bei einer halben bis dreiviertel Schachtel, 6mg bei einer halben Schachtel und weniger. Dies betrifft jedoch eher das Dampfen mit ungeregelten Akkus. Bei starken Box Mods, ist die Menge an vernebeltem Liquid die man innerhalb eines kurzen Zeitraums einatmet derart hoch, dass 3-6mg ausreichen, um eine Überdosierung zu vermeiden. Schließlich ist es bei all den leckeren Sorten auch Sinn der Sache, eine Weile genießen zu können, statt nur einer Sucht nachzugeben.

Die meisten Verdampfer tasten sich mit der Zeit, auch ohne den Willen das Rauchen aufzugeben, Stück für Stück nach unten. Dies ist keine merkliche Umstellung, da meisten Liquid Produkte in verschiedenen Stärken zur Verfügung stehen.

Viele Dampfer finden über diesen Weg, das stückweise heruntermischen des Liquids, Gefallen am eigenen Mischen von Liquid. Was wissenschaftlich klingt, ist in der Realität ein erprobtes Kochrezept. Die Basis kauft man bereits mit dem gewünschten Verhältnis von Propylenglykol zu Glyzerin, und dem benötigten Nikotinanteil. Um individuelle Ergebnisse zu erhalten, lassen sich auch die Basen untereinander nach simplen Dreisatz mischen. Anschließend werden, zunächst auf kleine Abfüllmengen beschränkt, die gewünschten Aromen untergerührt. Anschließend „reift“ das Liquid. Die empfohlene Dosierung und Reifezeit, ist auf vielen Aromafläschchen bereits angegeben. Ist dies nicht der Fall, finden sich online oder in einem App-Store kostenfreie Rechner für Liquidmischer.

Die Vorteile des selbstgemischten Liquids sind natürlich der 100% individuelle Geschmack und die enorme Kostenersparnis. Wie in unserem Blogartikel „Fertige E-Liquid kaufen oder Selbstmischen“ vorgerechnet, spart man bei einem ehemaligen Zigarettenkonsum von einer Schachtel täglich gute 75% seiner jährlichen Kosten.

Die Preisdifferenz beruht neben der Gewinnabsicht des Herstellers, unter anderem auf den strengen europäischen Auflagen, nach welcher für alle produzierten Liquids noch einmal teure Zertifizierungskosten anfallen.

Auch abseits dieser Vorteile, ist das Mischen von Liquid für viele Dampfer Teil ihrer Philosophie und ein geliebtes Hobby.

Um Fehlschläge und Fehlinvestitionen dabei zu vermeiden, ist es hilfreich, bereits zu wissen welche Liquids von welchem Hersteller einem besonders gut schmecken. Zu einigen Liquids gibt es parallel die exakte Aromenkomposition auch einzeln zu bestellen.

Fehlmischungen, lassen sich zu einem gewissen Grad natürlich nachkorrigieren, da jede Mischung jedoch erst nach einem gewissen Reifeprozess ihren vollen Geschmack entfaltet, nimmt diese Versuchsphase sehr viel Zeit in Anspruch.